Mendener Geschichte

Mendens erste Küsterin von St. Vincenz

6. Juni 2010 | Von Karin Drolshagen

Es war eine junge Frau, die in den Kriegsjahren als Küsterin der St. Vincenzkirche in Menden half, das kirchliche Leben in einigermaßen geordneten Bahnen verlaufen zu lassen. Denn die Nationalsozialisten gaben sich auch in Menden große Mühe, den katholischen Gläubigen das Leben schwer zu machen. Doch Margarete Schmidtberg geb. Bieker, und ihre Mutter Maria geb. Bankstahl (26.9.1886 – 19.11.1956), schlugen den Nazis ein ums andere Mal ein Schnippchen.



Prozession und Krammarkt

27. Mai 2010 | Von Karin Drolshagen

Viele Mendener wissen, dass gläubige Katholiken nicht nur zu Karfreitag zum “Berg” gezogen sind und weiterhin ziehen. Die Prozessionen am vergangenen Pfingstsonntag musste kurz vor Mittag allerdings am lärmenden House of Horror vorbei ziehen, obwohl eigentlich vereinbart wurde, dass die Fahrgeschäfte erst nach der Prozession die Lautsprechanlagen aufdrehen.



Kriegsende in Menden

10. Mai 2010 | Von Karin Drolshagen

Der 9. Mai vor 65 Jahren war auch in Menden ein Tag, den viele sehr bewusst als Ende des Zweiten Weltkrieges erlebt haben, wenn auch andere – vor allem jüngere und die, die nicht unbedingt im Zentrum gelebt haben, “kaum etwas mitbekommen haben”. Dabei haben sich dramatische Szenen abgespielt. Die einen freuten sich auf den Einmarsch der Befreiungstruppen, die anderen fürchteten, dass verstreute deutsche Soldaten immer noch Widerstand leisten könnten. Man rechnete damit, dass die einmarschierenden Truppen die Stadt völlig zerstören würde, wenn die weiße Fahne gehisst und dann doch aus dem Hinterhalt geschossen würde.



Das Menden-Modell

3. Mai 2010 | Von Karin Drolshagen
Das Menden-Modell

Jetzt kann jeder gucken kommen: Im Mendener Rathaus wurde am Sonntag das Mendener Stadtmodell “der Öffentlichkeit übergeben”. So hat Menden im Jahr 1829 ausgesehen. Naja, nicht ganz so schön, wahrscheinlich; denn was Wolfgang Kißmer und Georg Hanke da gebaut und bemalt haben, ist ganz einfach wunderschön anzuschau’n. So schön wird’s “in echt” gar nicht gewesen sein …



Änne Kipper

30. April 2010 | Von Karin Drolshagen
Änne Kipper

Sie erinnern sich sicher an Änne Kipper. Sie ist gestern Abend nach kurzer Krankheit im Vincenzkrankenhaus verstorben. Ich habe Änne Kipper bei der Arbeit an der MZ-Serie über den Mendener SKM kennen gelernt und war sehr beeindruckt von dieser Frau. Sie hielt sich bescheiden im Hintergrund, wollte “kein Aufhebens” um ihre Person, machte “doch einfach nur”, was ihr sinnvoll erschien. Doch es ist eben genau diese “Es gibt nichts Gutes außer: Man tut es”-Einstellung, die so ungeheuer wertvoll ist. Deshalb war es auch gar keine Frage, als die Jury zur Verleihung des Margarete Habbel Ehrenamtspreises …



Der SKM trauert um Änne Kipper

30. April 2010 | Von Karin Drolshagen

Seit dem 19.03.1987 ist Änne Kipper offiziell Mitglied im SKM. Und das nur, weil diese Möglichkeit, dass Frauen Mitglieder beim Sozialdienst Katholischer Männer werden konnten, erst kurz vorher von der Mitgliederversammlung beschlossen wurde. Nein, tätig im SKM ist Änne Kipper schon lange vorher. Auch schon vor der Gründung des Montagstreff im Jahre 1982. Und dem ist sie seitdem treu geblieben. Die Arbeit mit und für psychisch Kranke ist ihr Lebensinhalt geworden. Als ich 1991 beim SKM angefangen bin, sagt Geschäftsführer Hermann-Josef Jung, war Änne Kipper schon eine Legende …



Ehemalige Bewohner im Mendener Schmarotzerhaus

26. April 2010 | Von Karin Drolshagen
Ehemalige Bewohner im Mendener Schmarotzerhaus

Auf den Zufall ist Verlass. Denn der bescherte der Mendener Museumsleiterin Jutta Törnig-Struck zur vorletzten Besuchergruppe am Sonntag zwei lebendige – ehemalige – Bewohner des Schmarotzerhauses. Gerhard und Margret Kania leben seit vielen Jahren in Dortmund, doch sie mögen Menden immer noch. Sie haben bei Stippvisiten an der Stadtmauer mit Freuden gesehen, dass an ihrem ehemaligen Zuhause gearbeitet wird, und kamen am Sonntag zufällig zur ersten offiziellen Präsentation des Hauses an der Stadtmauer 5 “vorbei” …



Menden freut sich aufs Schmarotzerhaus

13. April 2010 | Von Karin Drolshagen
Menden freut sich aufs Schmarotzerhaus

Die Mendener werden lange, lange Reihe stehen, wenn am 25. April das frisch restaurierte Schmarotzerhaus an der Stadtmauer seine Tür öffnet. Museumsleiterin Jutta Törnig-Struck kann gar nicht fassen, was in den vergangen Woche alles passiert ist, und wie groß das Interesse der Mendener an ihrer Geschichte ist.



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