Signierstunde mit Wilhelm Schlote
Ein Stadtportrait zum Verlieben
Das neue auf 500 Exemplare limitierte Plakat von Wilhelm Schlote ist da ! Für dieses Werk hat sich der Künstler durch Zeitungsleser inspirieren lassen. Mendener Bürgerinnen und Bürger haben für Motive Vorschläge gemacht und gewählt. Entstanden ist ein bunter Bilderbogen, gemalt als Kritzeleien, Kleckse und Krakel voller Charme und Lebenslust – faszinierend und variantenreich wie die Stadt selbst. Enthalten ist ein großes Potpourri dessen, was Menden ausmacht: St. Vincenz, die Altstadt, das alte Rathaus, die Kirmes, die Leitmecke und natürlich Menden à la carte. In der für Schlote typischen Handschrift entstand ein höchst lebendiges Abbild der Stadt und seiner Bewohner in vielen kleinen Bildern – ein Porträt zum Verlieben!
Wilhelm Schlote hat schon zwei Mal für die Buchhandlung Daub ein Menden-Plakat gezeichnet und Andreas Wallentin wurde jahrelang gefragt, wann es denn endlich ein neues geben wird. Nun kann man es verraten: Wilhelm Schlote wird am 15. August um 14 Uhr sein neues Plakat auf der Bühne unter dem Zeltdach den Mendenern präsentieren und es persönlich signieren. Zuvor wird Bürgermeister Volker Fleige den Künstler würdigen und das neue Werk vorstellen.
Der gebürtige Lüdenscheider Wilhelm Schlote wuchs in Essen auf und ging dort auf das althumanistische Burg-Gymnasium. Sein Abitur machte er auf dem Alfred-Krupp-Gymnasium. Sein erster Kunstlehrer war Heinz Mack, Mitglied der Künstlergruppe Zero mit Günther Uecker und Otto Piene, der bereits früh das zeichnerische Talent von Wilhelm Schlote erkannte. Nach dem Abitur studierte Schlote bis 1968 Philosophie in Bonn und anschließend bis 1972 Kunst an der HBK in Kassel. Von 1973 bis 1978 war er Lehrer im höheren Schuldienst. Zeitgleich mit der Entscheidung nach Paris zu gehen, wurde Wilhelm Schlote eine Professur an einer deutschen Kunsthochschule angeboten. Er entschied sich jedoch 1978 für den Umzug nach Frankreich, wo er bis heute zum Teil in Nizza, hauptsächlich aber in Paris lebt.
1968 publizierte Schlote sein erstes Kinderbuch. Das mit dem deutschen Jugendpreis prämierte Werk vom „Nilpferd“ ist eines von rund 35 Kinder- und Kunstbüchern, die der Künstler in seiner beinahe 40-jährigen Laufbahn bis heute veröffentlicht hat. In der Liste der „schönsten Bücher Deutschlands“ der Stiftung Buchkunst werden mehr als zehn seiner Werke geführt. Mitte der siebziger Jahre erhält Wilhelm Schlote den Deutschen Jugendpreis für „Heute wünsch ich mir ein Nilpferd“.
Schlotes Cartoons und Zeichnungen erscheinen unter anderem in Zeitschriften wie der Zeit, The New Yorker, Le Monde, Le Figaro und der Frankfurter Sonntagszeitung. Stadtplakate entwarf er unter anderem für die Städte Amsterdam, Rom, New York und Menden.
Ein künstlerischer Leckerbissen erwartet also die Gäste von Menden à la carte, die dort die Gelegenheit haben werden ein Plakat zu erwerben und signieren zu lassen. Das Plakat wird danach exklusiv in der Stadtinformation und der Buchhandlung Daub erhältlich sein.
Besuchen Sie auch die offiziellen Seiten von Menden à la carte unter www.menden-a-la-carte.de!