Da macht die Kirsche plumps
Bei meiner morgendlichen Runde übern Berg fallen mir tagtäglich kleine und große Veränderungen auf. Über manche wundere ich mich, andere sind mir sehr einleuchtend. So war klar, dass während der heißen Juli-Phase der Löwenkopfbrunnen auf dem Kreuzweg trocken fällt. Doch nach den ersten ergiebigen Regengüssen wartete ich vergebens auf das murmelnde Geplätscher.
Statt dessen konnte ich – wenn ich die Ohren spitzte – hören, wie der ganze Rodenberg ein lautes SCHSCHSCHlürf-Geräusch von sich gab – der Boden war so ausgedörrt, dass es lange dauerte, bis das Wasser nicht nur bis in die Tiefen durchrauschte, sondern auch an der Oberfläche hängenblieb. Und das nur, um von dort aus mit gelösten Nährstoffen angereichert umgehend ins Grün der Büsche und Bäume transportiert zu werden.
Neulich machte der Löwenkopf ganz leise plitsch und platsch, ganz leise. Der Regen, der andernorts „Land unter” bedeutet hatte, zwang dem Rodenbergbrunnen nur ein leises Rinnsal ab. In den Bäumen sorgte das Wetter der vergangenen Wochen allerdings für Wirbel: Überall kamen trockene Äste – so genanntes Totholz – herunter, teilweise von beträchtlichem Durchmesser. Doch die waren leicht zu umgehen oder aus dem Weg zu räumen – bis auf den Eichenast, der die Serpentine vom Hallenbad zur Kapelle kreuzte. Da wurden die Forstwirte aus dem Team von Stadtförster Dirk Basse aktiv.
Heute nun machte rot-weißes Flatterband deutlich, dass der Weg nicht passierbar ist.
Statt dessen konnte ich – wenn ich die Ohren spitzte – hören, wie der ganze Rodenberg ein lautes SCHSCHSCHlürf-Geräusch von sich gab – der Boden war so ausgedörrt, dass es lange dauerte, bis das Wasser nicht nur bis in die Tiefen durchrauschte, sondern auch an der Oberfläche hängenblieb. Und das nur, um von dort aus mit gelösten Nährstoffen angereichert umgehend ins Grün der Büsche und Bäume transportiert zu werden.
Neulich machte der Löwenkopf ganz leise plitsch und platsch, ganz leise. Der Regen, der andernorts „Land unter” bedeutet hatte, zwang dem Rodenbergbrunnen nur ein leises Rinnsal ab. In den Bäumen sorgte das Wetter der vergangenen Wochen allerdings für Wirbel: Überall kamen trockene Äste – so genanntes Totholz – herunter, teilweise von beträchtlichem Durchmesser. Doch die waren leicht zu umgehen oder aus dem Weg zu räumen – bis auf den Eichenast, der die Serpentine vom Hallenbad zur Kapelle kreuzte. Da wurden die Forstwirte aus dem Team von Stadtförster Dirk Basse aktiv.
Die kommen jetzt auch wieder zum Einsatz. Seit Montagmorgen liegt eine Wildkirsche quer über den Weg, der diagonal von der Verbindung zwischen Der Alm und Braukmanns Wiese abgeht. Kurz vorm Sandkasten hat sie sich im Sonntags-Finsterwetter quergelegt. Wildkirschen werden in der Regel 70 bis 80 Jahre alt. Dann werden sie meist stammfaul und kippen um.
Diese hier hat mit ihrer Aktion in Sachen „da macht die Kirsche plumps” den Kontakt zu einer weiteren Kirsche hergestellt, die auf der anderen Seite des Weges steht und schon vor mehreren Jahren einen ihren drei Steiläste verloren hat.Heute nun machte rot-weißes Flatterband deutlich, dass der Weg nicht passierbar ist.
Vielleicht räumen die Waldfachleute bald auf. Ich befürchte, sie bekommen noch viel zu tun. Denn ein Herbststurm war das am Sonntag ja noch nicht. Die stehen uns noch bevor. Und der Mendener Stadtwald verfügt noch über eine Menge Baustellen in Sachen totes Holz in stehenden Bäumen.


















