Motorrad-verrückt
Lang ist’s her. Aber schön war der kurze Urlaub im Mai trotzdem:
Die Tourist Trophy, das weltbekannte Straßenrennen, bei dem motorisierte Zweiräder von guten und sehr guten Fahrern mit unglaublichen Geschwindigkeiten durch Dörfer und Felder gesteuert werden, kündigte sich an.
Die markanten Ecken, bzw. Kurven wurden in ausbrechender Richtung mit Strohballen gepolstert. Am »Mad Sunday«, dem verrückten Sonntag, dürfen alle, die eine Fahrerlaubnis haben, mit ihrem Krad auf die Strecke und manche bleiben auch dort.
An unserem letzten Morgen drehten wir noch eine Abschiedsrunde durch unseren Lieblingskreisel. Hier war die Steinmauer unterhalb des Hanges, in dem eine Kirche steht, weich verkleidet – bis auf eine Bank, die in diese Mauer eingelassen ist.
Bei 50 000 Besuchern, die die TT sehen wollen, ist jeder Sitzplatz unverzichtbar. Und vielleicht haben die Nutzer dieser Plätze im allerersten Rang ja sogar das »Glück« und ein Nachfolger des legendären Joey Dunlop (er stand 26 Mal auf dem TT-Siegertreppchen, ließ sein Leben aber bei einem Rennen in estischen Tallinn) landet auf ihrem Schoß. Wenn sie nicht so überaus liebenswürdig wären, würde ich sagen: Die spinnen, die Manx!















