Kommentar zum Text: “Ende der Scheckbuchpolitik”

9. Juli 2010 | Feature, Hier wirds politisch | Von (Pressemitteilung/Lesermeinung)

Folgende Zuschrift erreichte uns zum Thema Bahnhof. Die Autorin nimmt zwar Bezug auf einen Artikel, der in der Westfalenpost erschienen ist, wir gehen aber davon aus, dass auch Menschen, die diesen Artikel nicht gelesen haben, verstehen, worum es der Autorin geht.

„Kommentar zum Text: „Ende der Scheckbuchpolitik” (WP, Mendener Nachrichten, Do., 08.07.10)

Mendener BahnhofsgeländeJetzt kritisierte auch die Senioren Union im Gespräch mit Herrn Bürgermeister Volker Fleige ” (…) Bahnhofs-Wirrnissen (Fleige: „Da haben Sie alle vielleicht schon mehr Erfahrung mit: Mit den Erben, das ist so eine Sache”) (…)

Mein Foto vom Mendener Bahnhofsgelände mit all den alten Plakaten und dem Schmutz direkt vor dem Kiosk und dem Bahnhofsgebäude vom 7. Juli 2010 zeigt, dass die Sache Nr. 190 „Bahnhof Menden” für Umwelt, Bauen und Planen ist der Mendener Brennpunkt!!!

Am Heimkerweg (nahe dem Kiosk) kann man aktuell zwei riesig-große Plakate mit einem schönen Vorschlagsbild und Text sehen: „Deine Stadt. Für ein Menden mit Charme und Profil. Bürgerverein Mendener Bahnhof e.V. Bürgersinn zeigen – Bahnhof retten. www.mendenerbahnhof.de”

Ich möchte sehr gerne eine Frage an die Albert-Erbengemeinschaft stellen: Warum darf und kann die Stadt-Menden das Mendener Bahnhofsgelände – am besten ab sofort – nicht pachten, um hier Ordnung (…) zu schaffen und weitere positive „Schritt für Schritt”-Veränderungen (…) voran zu treiben?

Das Konzept für die Sanierung und Umnutzung des Mendener Bahnhofs vom Bürgerverein Mendener Bahnhof e.V. enthält im Punkt 2. Machbarkeitsstudie 2 Vorschläge:

  1. Verpächter: Erbengemeinschaft
    Pächter von Empfangsgebäude, Bahnmeisterei, Kiosk: Bürgerverein
    Pächter des Bahnhofsgeländes: Stadt-Menden
  2. Verpächter: Erbengemeinschaft
    Pächter der 3 Gebäude und des Geländes: Stadt-Menden
    Unterpächter der Gebäude: Bürgerverein

Wenn die Stadt-Menden und der Bürgerverein Mendener Bahnhof e.V. die Verantwortung (…) übernehmen, entstehen Vorteile für DB-Kunden, Mendener Einwohner und Besucher, Innenstadt-Wirtschaftler.

Die Albert-Erbengemeinschaft wäre dann den „Schwarzen Peter” endlich los!
Außerdem, auch während Spar-Zeiten muss man für wichtige Zwecke investieren. Die Politiker des Rates der Stadt Menden, Stadtverwaltung, Unternehmen und Bürger sollen wissen, dass die Investitionen in unsere „Bahn-Visitenkarte” für die Innenstadt-Interessen sich lohnen!!! Die Züge z.B. direkt aus Dortmund/oder anderen Großstädten nach Menden (Sauerland)-Hemer können z.B. Wochenends-Tourismus, aber gleichzeitig auch Mendener Wirtschaft fördern.

Entschuldigung, aber ich persönlich und viele mir bekannte Mendener möchten keine weiteren 10 Jahre auf die Erbengemeinschaftsentscheidung in der Sache „Mendener Bahnhof” und die positiven Veränderungen auf dem „strategisch-wichtigen” Bahnhofsgelände warten!

Dr. Malgorzata Hartwich
Am Vollmersbusch 23
58706 Menden

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